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Eintrachts U-17 Fechter bestätigen Leistungsniveau

Martin Wiemann holt Bronze in München und Laura Adler schiebt sich in Samorin auf den 7. Platz der deutschen Rangliste

sind mit ihren Leistungen sehr zufrieden: Laura Adler, li und Leonie Ebigt

Das sie auch gegen die internationale Konkurrenz ihrer Altersklasse bestehen können, untermauerten jetzt die FechterInnen der Eintracht mit Nachdruck. Die Teilnahme am Florettturnier „Münchener Kindl“ gehört quasi zum Pflichtprogramm des 16jährigen Martin Wiemann. Immerhin ist dort alles am Start, was in der deutschen Fechtszene der U-17 zu den ersten zählt. Letztlich geht es auch um die Führungspositionen in der deutschen Rangliste.

Sich gegen 177 Gegner souverän durchzusetzen, verlangt nicht nur das Können, sondern auch Disziplin, Taktik und Kondition während der zweitägigen Gefechte. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Piet Leyendecker meisterte Wiemann die Vor- und Zwischenrunde unbeschadet. Während Leyendecker im 64er KO-Lauf am Amsterdamer Axel Zoons scheiterte, focht sich Wiemann souverän durch die Runden, bezwang den Polen Szymon Pichlacz, die Berliner Maurice Degler und Markus Praus.

Auch der Bonner Nils Michael Schramm scheiterte im 8er Tableau an ihm mit einem überzeugenden 4:9. Erst im Halbfinale musste sich Wiemann gegen den Weinheimer Moritz Renner mit einem knappen 11:13 geschlagen geben. „Ich freue mich über die Bronzemedaille und hoffe, so geht es auch beim World Cup weiter“, freut sich Wiemann. Dieser findet im polnischen Leszno bereits am kommenden Wochenende statt.

Piet Leyendecker untermauerte seinen 35. Platz in der deutschen Rangliste und Martin Wiemann verteidigte seinen zweiten Platz hinter dem Weinheimer Kerem Ercan.

Nicht minder bedeutsam die Teilnahme der U-17 Florettfechterinnen der Eintracht am internationalen Cadet Circuit im slowenischen Samorin. Laura Adler und Leonie Ebigt hatten durch ihre guten Platzierungen in Jena die Startberechtigung und traten auch an. An einen guten Erfolg mochte bei der Eintracht niemand so recht glauben. „Möglich ist alles, aber sich in diesem Feld von 140 Sportlerinnen deutlich bemerkbar zu machen, ist eher unwahrscheinlich. Aber wir werden alles geben“, prognostizierte Trainer Wojtek von Baarneveld im vorhinein.

Ebigt legte in der großen Runde vor und erreichte mit bedauerlich knappen Niederlagen  dennoch die Runde der 128. Hier traf sie jedoch auf die überaus starke Rumänin Rebeca Candescu, die im Classement später elfte wurde. Mit einem 15:7 musste Ebigt passen, wurde aber mit dem Erhalt  ihres 16ten Platzes der deutschen Rangliste belohnt.

Laura Adler hingegen fegte in der Vorrunde ihre 6 Gegnerinnen aus Osteuropa mit deutlichen Einzelergebnissen weg und gelang durch Freilos unter die letzten 64 Fechterinnen. Hier unterlag die Slowakin Veronika Kralikova gegen die Duisburgerin mit 15:12. Unter die letzten 32 weiter zu kommen, wurde Adler jedoch versagt. Leicht machte es sie Ihren Gegnerinnen jedoch nicht. Mit einem 15:12 unterlag sie der Polin Karolina Murawska, der Ukrainerin Anna Taranenko mit 15:7 und belegte somit in der Gesamtwertung Platz 26. Damit rückte sie in der deutschen Rangliste vom 16 auf den 7. Platz. „Quasi ein Quantensprung, den niemand hier so für möglich gehalten hat“, konstatiert dann auch das Trainerteam der Eintracht.

Beim Nationenvergleich am Folgetag waren Adler und Ebigt selbstverständlich auch gefragt. Die starken, vorwiegend osteuropäischen Fechtteams machten es den deutschen Mannschaften nicht leicht. Immerhin verhalfen die beiden tatkräftigen Duisburgerinnen den Teams GER 2 und GER 3 zu den akzeptablen Plätzen 13 und 10.

Von: Michael Schrader 23.10.2016 21:02 Alter: 1Jahre